Wie komme ich in die Google Antwortbox?

Google’s Featured Snippets sind in den Suchergebnissen hervorgehobene Antworten zu speziellen Suchanfragen. Diese werden oberhalb der klassischen Ergebnisliste angezeigt. Erfahre hier, wie du in die Antwortbox von Google gelangst und dich dort langfristig positionierst.

Schon seit geraumer Zeit doktert Google mächtig am Algorithmus herum, damit die Strukturen für Geräte wie Google Home schnell eingebunden werden können.

Über das Snippet selbst gibt Google eine direkte Antwort auf eine Frage aus. Stellt man die Frage „waffeln rezept“ so wird ein Rezept zur Waffelzubereitung ausgegeben. Google liest dabei die jeweils passende Seite aus und stellt diese über die klassische Suchergebnisliste.

google Antwortbox für Waffelrezepte

Welche Arten von Antwortboxen gibt es?

Grundsätzlich gibt es 4 verschiedene Arten von Antwortboxen.
Die jeweiligen Boxen unterscheiden sich in der Darstellung können aber über verschiedene Inhalte verfügen. So kann ein Rezept beispielsweise als Aufzählung oder auch als Liste angelegt sein.

1. Text

google Antwortbox Text2. Listen

google Antwortbox Liste3. Tabellen

google Antwortbox Tabelle4. Video

google Antwortbox Video

Welche Vorteile bringen Feature Snippets?

Vorteil 1. Rankingposition 0 oberhalb der bekannten Position 1.

Die Antwortbox positioniert sich oberhalb der Suchergebnisse. Es spielt dabei keine Rolle, ob deine eigentliche Webseite auf Platz 1 oder 10 bei Google platziert ist. So ist es möglich sich an Platzhirschen vorbei zu schieben.

Vorteil 2. Höhere Klickzahlen bzw. Traffic.

Durch die Antwortbox wird auf Grund der größeren Darstellung und hohen Platzierung automatisch mehr Traffic generiert. Dabei gilt zu beachten, dass die Antwort für den Nutzer zufriedenstellend sein muss. Anhand der Absprungrate erkennt Google den inhaltlichen Wert deiner Antwort.

Vorteil 3. Trust und Autorität Gewinnung.

Ähnlich wie eine Antwort von Wikipedia erhält deine Seite beim Nutzer mehr Trust und Autorität. Langfristig gesehen ist die Antwortbox somit sehr wertvoll.

Technische Umsetzung

Der technische Aufwand dahinter ist sehr simpel. Ob Google deine Antwort allerdings als passend empfindet steht auf einer anderen Seite, denn der Algorithmus ist sehr komplex.
Grundsätzlich gilt es folgende Punkte zu beachten:

Die Frage sollte im H1-Tag eingebunden werden.

<h1>Hier wird die Frage formuliert</h1>

 

Die Antwort gehört in einen Paragraph mit ca. 40 Wörtern. Hilfreich dabei ist den Paragraph noch in ein Strong-Tag zu wickeln.

<p><strong>Deine Antwort in 40 Wörtern</strong></p>

 

Für die Darstellung als Tabelle oder Liste.

<ul>
 <li>Erster Punkt deiner Aufzählung</li>
 <li>Zweiter Punkt deiner Aufzählung</li>
 <li>So geht es immer weiter</li>
</ul>

Wie sollten Fragen formuliert werden?

Fragen sollte so formuliert werden wie ein Nutzer sie auch suchen würde. Häufig spielen Wörter wie wo, wie, wer, wieso etc. dabei eine enorme Rolle. „Wann ist der nächste Vollmond“, „Wie wird das Wetter morgen“ sind typische Fragen.

Warum der ganze Aufwand?

Langfristig gesehen wird Google aller Voraussicht nach die Möglichkeit Käufe über Smart Devices abzuwickeln für alle Gerät ausrollen. Dies könnte dann wie folgt aussehen.

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Google’s Antwort darauf könnte direkt auf dein Smartphone geleitet werden wo du nur noch den Kauf bestätigen musst oder ggf. einen kurzen Preisvergleich vorfindest.

Auf lange Sicht will Google den eigenen Shopping-Kanal, welcher aktuell über das Google Merchant Center abgewickelt wird, verstärken.

google gegen Amazon

Quelle: https://goo.gl/QCx41D

Ein Großteil aller Produktkäufe, in Zukunft auch Artikel für den täglichen Gebrauch, wie Toilettenpapier, Haushaltstücher, Lebensmittel etc., werden über Amazon abgewickelt. Erste Versuche hat Amazon bereits durch den Dash Button unternommen.

Google sieht hier hohe Einbuße im Werbeanzeigengeschäft, denn für diese Art von Produkten nimmt die Suche über Google stark ab. Eine Stärkung und ein erhöhter Druck auf Amazon sind somit unumgänglich. Aktuell hat Google sogar Youtube von Amazon Firestick Geräten entfernt.

Da der Suchmaschinenriese (fast) ausschließlich von Werbeeinnahmen lebt wäre der nächste Schritt die Kaufoption leichter in Alltag einzubinden.